TorstenSch
Anmeldungsdatum: 19.10.2005 Beiträge: 3
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Verfasst am: 12.01.2006 15:02:55 Titel: Mac OS X Hacks |
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Technische Daten:
Rael Dornfest & Kevin Hemenway
Deutsche Übersetzung von André Aulich
1. Auflage Oktober 2003
ISBN 3-89721-363-X
Seiten 476
EUR32.00
Mein Eindruck:
Mac OS X und Hacks? Ein auf Benutzerfreundlichkeit ausgelegtes Betriebssystem, das ab und an auch mal Optionen vor dem Benutzer versteckt, um ihn nicht zu verwirren und ein Hacker - passt das überhaupt zusammen? Schließlich will ein Hacker im klassischen Sinne alles aus seinem System herausholen und benutzt dazu mitunter ungewöhnliche Wege und selbstgestrickte Lösungen. Ist das mit einem System, das die Wege stark vorzeichnet und ein Verlassen derselben nicht zulässt überhaupt möglich? Diese oder ähnliche Fragen mag sich ein Computernutzer stellen, wenn er dieses Buch in den Händen hält.
Dass sich die scheinbaren Gegensätze sehr wohl vereinbaren lassen, belegt dieses Buch mit seinen insgesamt 100 Hacks. Mac OS X hat einen Unix-Unterbau (Darwin) und die für jedermann nutzbare Kommandozeile erlaubt eine Flexibilität, die man dem System auf den ersten Blick gar nicht zutraut. Erfahrene Benutzer können mit den hier vorgestellten Hacks allerlei faszinierende Dinge (auch auf der Oberfläche) anstellen - für den einfachen Anwender, der seinen Computer nur gelegentlich einschalten, benutzen und anschließend sofort wieder ausschalten möchte, ist dieses Buch nicht die geeignete Lektüre.
Probekapitel gefällig?:
Hack #5: Ein Zeilenumbruch ist ein Zeilenumbruch
Hack #80: IMAP mit Apples Mail-Programm benutzen
Fazit:
Bereits das Coverbild und der Zusatz "100 Insider-Tricks & Tools" machen deutlich, dass man am Erforschen der Tiefen des Systems und am Erkunden neuer Wege Spaß haben muss, um dieses Buch zu mögen. Wer schon immer einmal gerne iTunes mittels Perl gesteuert hätte, oder den Bildschirmschoner als Hintergrund einrichten wollte nur "weil es geht", sollte einen Blick auf Mac OS X Hacks werfen. |
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