TorstenSch
Anmeldungsdatum: 19.10.2005 Beiträge: 3
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Verfasst am: 19.10.2005 13:31:51 Titel: Missing Manual: Mac OS X Tiger-Ausgabe |
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Technische Daten:
David Pogue, André Aulich & Rudolf Steffens
1. Auflage August 2005
ISBN 3-89721-412-1
Seiten 992
EUR39.00
Mein Eindruck:
Als ich dieses Buch zum ersten Mal in den Händen hielt, war mein erster Eindruck: Ganz schön dick aufgetragen (über 950 Seiten) – sieht ja aus wie eine Enzyklopädie. Was kann da schon drinstehen, was sich beim Mac nicht eh von selbst erklärt – ist ja schließlich der benutzerfreundlichste Computer der Welt. Also schlug ich erstmal den Index auf und schaute mich um. Meine erste Neugier führte mich dann auf Seite 701: „Die Grafiken von Mac OS X umarbeiten“ Nicht dass die Oberfläche ein anderes Aussehen nötig hätte, aber der Tipp, dass in den meisten Programmen einfach nur ein paar Grafikdateien verwendet werden, die sich problemlos mit dem Finder aufspüren und in einem Grafikprogramm umarbeiten lassen, fand ich schon sehr interessant. Der Autor wusste anscheinend genau, wovon er sprach... OK, damit war meine anfängliche Skepsis vorbei und ich beschloss, das Buch von vorne durchzulesen – wie der Autor es geplant hat ...
Bereits in der Einführung erfährt man wissenswertes wie beispielsweise, dass das „X“ in Mac OS X für die römische Zahl „Zehn“ steht und entsprechend „ten“ und nicht „ex“ ausgesprochen wird. Das Buch gefällt in seinem weiteren Verlauf mit einem durchdachten Aufbau, wertvollen Tipps und Tricks und einem einfach verständlichen und durch viel Wortwitz aufgepeppten Schreibstil. Dadurch ermüdet man beim Lesen trotz zahlreicher Informationen nicht so schnell und wird immer wieder animiert, sich an den Rechner zu setzen und die Tipps sofort auszuprobieren. Das so vermittelte Wissen bleibt damit gut hängen – und rechtfertigt den (meiner Meinung nach erstaunlich niedrigen) Anschaffungspreis ohne jede Frage.
Hier ein Probekapitel zum Antesten:
Kapitel 7: Automatisieren mit AppleScript und Automator (PDF-Format)
Fazit:
umfangreich, humorvoll, kompetent – mehr als eine Enzyklopädie ... |
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