Linux-Distributionen selbermachen
Erzeugung einer Linux-Distribution nach eigenen Spielregeln mit dem Werkzeug ALFS
Referent: Markus Leist
Eine eigene Linux-Distribution? Wozu das? Es gibt doch Debian, Suse, RedHat, etc. Welchen Grund gäbe es denn da, selber Hand an zu legen?
Ok, stabil sind die fertigen Distributionen alle und auch einfach in der Handhabung - nur
wirklich Einfluss auf grundlegende Entscheidungen hat man da nicht.
Beispielsweise wohin welche Dateien geschrieben werden:
- /etc/apache/ oder
- /opt/apache/etc
Welche libc wird verwendet und warum eigentlich?
ALFS (Automated Linux From Scratch) bietet Antworten auf diese Fragen, ist ideal geeignet um genauen Einfluss nehmen zu können oder einfach nur etwas über Distributionen zu lernen.
Aufbauend auf LFS (Linux From Scratch) erzeugt man sich ein vollständig unabhängiges System aus den Sourcen selbst und dies dank "Automated" sehr bequem über eine XML-Beschreibung.
Beispiel gefällig:
<alfs>
<package name="vim" version="&vim-version;">
<stage name="Unpacking">
...
</stage>
<stage name="Installing">
...
<configure>
<param>--prefix=/usr</param>
</configure>
<make />
<make>
<param>install</param>
</make>
</stage>
<stage name="Cleanup">
...
</stage>
</package>
</alfs>
Diesmal gibt es nicht die sonst üblichen Folien zum Vortrag, schließlich wurde alles linux-live vorgeführt und nicht powerpoint-präsentiert! Stattdessen haben wir hier eine kleine Sammlung von Links zum Thema:
http://www.ikom-online.de/IKOM/Veranstaltungen/20041222/links/
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